Sexualität ist oft ein Thema, das Paare ebenso beschäftigt wie Einzelpersonen.
Vielen Klienten fällt es schwer über Sex zu sprechen, vor allem über ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche an den Partner.
Scham, schlechtes Gewissen und Leistungsdruck sind hier typische Begleitumstände. Diese sind oft mit einer neutralen Person in einem therapeutischen Setting leichter zu besprechen.
Das Ziel ist es, für sich selbst und die Partnerschaft mehr Klarheit zu gewinnen. Wie kann man Spielräume für intime Begegnungen schaffen?
Viele Paare müssen erst einmal wieder lernen, sich regelmässig zu verabreden, um überhaupt Begegnungsfenster zu schaffen, in denen man Sex haben könnte. Dieses ‚Sich-verabreden‘ fällt oft schwer, da Alltag, Widerstand, Passivität und Angst vor Frustration schwerer zu wiegen scheinen.
Nach meiner Erfahrung lohnt es trotzdem hier am Ball zu bleiben, damit Sex und Intimität wieder zum Alltag dazugehören dürfen.
In der Einzeltherapie ist dieses Thema genauso wichtig und manchmal hilft es auch, wenn ich mich mit einem der Partner auch einzeln treffe, um danach wieder zu dritt arbeiten zu können.